LOADING CLOSE

Backup Medien – Vor und Nachteile von Speichermedien

Backup Medien - Trennstrich

Backups sind wichtig und doch kosten sie wertvolle Zeit.

Lesen Sie hier, wann die Datensicherung besonders wichtig ist.


data recoveryFAQ Backup Medien – Vor und Nachteile von Speichermedien

 

Backups – Unterschiede nach Datenträger

Der Klassiker bei den Backup-Medien ist Magnetband. Auf einem solchen Tape können große Datenmengen mit einer langen Laufzeit von zehn oder weit mehr Jahren preiswert gespeichert werden. Der Nachteil liegt bei dieser Art der Datensicherung bei den sehr hohen Erstanschaffungskosten des Bandlaufwerks oder der Tape-Libery und auch die langsame Zugriffszeit auf die zur Wiederherstellung bestimmte Datei, die durch das Spulen an die notwendige Stelle entsteht. Deshalb ist dieses Backupmedium eher in großen Unternehmen anzutreffen, die oft standardmäßig hohe Datenmengen sichern und für deren Datenmengen sich der Anschaffungspreis lohnt.

Flashspeicher wie Speicherkarten, USB-Sticks oder Handys sind nicht für die Aufbewahrung von Backups zu empfehlen. Solche Medien werden nicht auf das lange und sichere Vorhalten von Daten entwickelt, sondern eher auf schnellen Zugriff und gute Transferraten. Die tatsächliche Lebensdauer von Datensicherungen auf einem Flashspeicher ist unberechenbar und kann Unterschiede von vielen Jahren ausweisen. Außerdem ist der Speicherplatz von Speicherkarten und Speichersticks im Verhältnis zu anderen Medien relativ teuer.

CDsDVDs oder BlueRays sind keine empfohlenen Backup-Medien. Sie verfügen nur über eine geringe und eher unberechenbare Lebensdauer und der Speicherplatz auf ihnen ist zu gering. Dazu kommen die aufwändige Handhabung und die große Anfälligkeit für physische Schäden.

Externe Festplatten werden hingegen immer stärker für die Aufbewahrung von Datensicherungen genutzt. Sie beeindrucken mit viel Speicherplatz und sind unkompliziert einsetzbar. Auch müssen keine sperrigen Geräte vorrätig gehalten werden, um eine externe Festplatte in vielen Jahren noch auslesen zu können.

Programm Snapshot für Backups von Medien (Quelle: heise.de)
Snapshot: Ein kostenfreies Programm für Backups (Quelle: heise.de)

Als besondere Backup-Medien werden RDX-Cartridges oder Iomega REV – Medien beworben. Diese Speichermedien werden als besonders widerstandsfähig mit erhöhtem Schutz gegen Störanfälligkeit speziell für die Ausbewahrung von Datensicherungen entwickelt. Die diesen Medien zugrundeliegende Basistechnologie sind aber weiterhin die bekannten Speichertypen wie IDESSD oder das klassische Magnetband.

Eine, durch ihre fast unbegrenzte Speicherverfügung und den Komfort in den Fokus gerückte Möglichkeit zum Sichern von Backups ist das Ablegen der Datensicherungen in der Cloud. Die Sicherungen liegen also extern bei einem Anbieter, bei dem der Speicherplatz angemietet wird. Dieser Anbieter betreut selbstständig den Speicherplatz, verwaltet ihn, stellt seinerseits Backups vom vermieteten Speicherplatz sicher und schützt ihn vor fremden Zugriff. Soll die Aufbewahrung der Backups derart ausgelagert werden, sollte der Anbieter auf Herz und Nieren geprüft werden. In welchem Land ist der Anbieter ansässig, wo liegen die Daten tatsächlich, ist der Anbieter wirtschaftlich stabil? Ist das Vertrauen zum Anbieter gefasst, sollte die Datenübertragung zu diesem selbstverständlich verschlüsselt stattfinden.

Haben Sie noch Fragen zu dem Thema Backup oder einem anderen? Das Team von data recovery berät Sie gerne am Telefon.

 

 Zusendung von Speichermedien zur Datenrettung                                 Vor der Datenrettung – Was verursacht Datenverlust?